Zander Ole – Angeln am Rio Ebro / Spanien

Während in Deutschland schon ungemütliches Spätherbstwetter herrscht, ist es in Spanien noch gemütlich warm. An sonnigen, ruhigen Tagen klettert das Quecksilber auf stolze 18 bis 21 grad. Perfektes Angelwetter.

So zog es meinen Kollegen Philipp Feist und mich, auf Einladung von Ttaffi-Tackle-Tours an die Stauseen des Rio Ebro.

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Der obere See „Lake Caspe“ ist ein wahrer Gigant und über 100km lang. Seine Buchten sind so weitläufig wie bei uns zu Lande ganze Stauseen und Talsperren.

Hauptziel unserer Tour waren die Zander, die wir mit speziellen Ködern und Gerät der Marke Zanderkant befischten. Mit Erfolg, wie schon die erste kurze Ausfahrt zeigte.

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Die Fische sind hell gefärbt und wirken blass, was am hellen Untergrund und dem hell milchigen Wasser der Seen liegt. Daher sind dort auch Gummiköder in hellen Dekoren sehr fängig, da diese angepasst wirken.

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Der Rio Ebro ist besonders bei Welsanglern beliebt, die Bestände sind aufgrund des warmen Wassers sehr hoch. Kein Wunder das sich Kollege Philipp auch schon recht früh mit einem der Uriane messen musste, der ihm beim Zanderangeln auf einen 16cm Megakauli einstieg.

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Nach zähem und bedächtigem Kampf gab der Wels schließlich auf und Philipp konnte das schöne Tier freudig präsentieren. Die Freude über diesen Beifang war natürlich groß und zeigt, was heutiges Zandergerät im Stande ist zu leisten, wenn es darauf ankommt. Besonders was die Schnüre betrifft, die bei sowas immer der Schwachpunkt des Gerätes sind.

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Am Oberen See, dem Lake Caspe, standen die Zander etwas tiefer (12 bis 15m), da dieser klarer ist als der untere Riba Roja. Dort standen die Glaßaugen deutlich flacher /4 bis 8m), was sie auch schonender befischen ließ.

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Ebenso beliebt sind die in den letzten Jahren erst aufgekommenen Barsch-Bestände. Aufgrund des reichhaltigen Futterangebotes und der warmen Temperaturen, wachsen diese sehr schnell zu stattlichen Größen heran.

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Am Ende der Tour stand fest, dass 3 Tage angeln viel zu kurz für ein solches Hammerrevier sind und wir uns diese Seen auch nächstes Jahr nochmal genauer ansehen werden. Dann aber zur Schwarzbarsch-Saison.

 

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

Kommentare (1)

  1. Hi, das ist wirklich ein toller Bericht.

    Ein paar schöne Fische bei super Wetter läßt wohl jedes Anglerherz höher schlagen.

    Was mir allerdings ein wenig in dem Bericht fehlt sind Infos bzw. Tipps von euch, wie ihr an einem so großen Gewässer gute Hotspots gefunden habt. Hattet ihr ortskundige Unterstützung oder habt ihr euch einfach auf eure Erfahrung verlassen?

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