Wobblerzeit!

Die Hundstage sind da. Wenn das Thermometer am Tag die 30 grad Marke erklimmt, dann beginnen viele Zanderangler aufzustöhnen. Wie sehr sehnen sie sich nun den Herbst herbei. Denn die gefühlvoll am Grund geführten Gummifische bleiben in den heißen Sommerphasen oft unangetastet und viele Stunden vergehen ohne Biss.

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Auch am Abend, wenn die Fische aktiv werden ist das oft der Fall.
Zander sind nachtaktiv und im warmen Wasser, wenn sie am Tage passiv waren, besonders ab der Dämmerung aktiv. Dann stehen sie aber nicht mehr am Grund, weshalb man mit der sonst so fängigen Gummiköderpräsentation am Boden keine Chance mehr hat.
Jetzt ist Taktikwechsel angesagt.
Weg vom passiven Faulenzen, hin zum aktiven Wobblerangeln. Nur mit einer aktiven Technik lassen sich die nun aktiven Fische ansprechen.

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Auch wenn am Tage nichts ging, kann in einer heißen Sommernacht das Wasser dicht am Ufer plötzlich zu kochen beginnen, wenn Zander Kleinfische beginnen gegen die Oberfläche zu drücken. Jetzt mit einem monoton gekurbelten Flachläufer angreifen, um die raubfreudigen Zander abzugreifen.

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Versuchen Sie es und staunen Sie wie sportlich, sonst so träge Zander einen Wobbler attackieren können!

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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