Wenig Wasser – viele Fische!

Die anhaltende Trockenheit lässt unsere Talsperren weiter und weiter im Pegel sinken. Viele Stauseen stehen auf einem Rekordtief, was auch viele Schaulustige anlockt.

Zu sehen gibt’s auch für uns Angler eine Menge spannender Dinge. Besonders sonst fängige Strukturen wie alte Brücken, die sonst bei 9m Wassertiefe liegen, sind jetzt begehbar und zu begutachten.

Viele Petrijünger sind der Meinung, dass sie aufgrund der verlorenen Plätze nun kaum eine Chance haben, schöne Fische zu fangen. Das Angeln deutlich schlechter geworden sei. Doch ist das ganze Gegenteil ist aber der Fall. Denn nun hat man die Chance an sonst unerreichbaren Plätzen und Strukturen zu fischen.

Zum Beispiel an Felsvorsprüngen, die sonst zu tief liegen würden und vom Ufer aus nur schlecht zu befischen sind. Doch genau hier stehen jetzt die dicken Barsche und lassen sich gut befischen.

Auch an die Zander kommt man nun gut heran. An vielen Plätzen lassen sich weit draußen verlaufene Kanten anwerfen und liegen nun auf Fangtiefe.

Man muss die neuen Plätze und Fische nur neu suchen und sich auf die neuen Bedingungen anpassen. Dann ist Niedrigwasser kein Problem, sondern eine Chance.

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*