Tief geführt im Herbst.

Es ist wieder so weit. Die Tage sind kurz, über den Gewässern legt sich der Morgennebel und die Bäume werden leer und karg. Der Herbst gehört aber für viele Angler zur wohl besten Zeit des Jahres. Besonders Raubfischangler schätzen die Zeit der kurzen Tage, um erfolgreich Hecht, Barsch und Zander zu beangeln.

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Was viele Einsteiger zu dem Thema vielleicht nicht wissen ist, dass besonders im Stillwasser jetzt einige Etagen tiefer geangelt werden muss, um noch Erfolgreich zu sein.

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Bei einer Wassertemperatur von um die 10 bis 12 grad verlangsamt sich der Stoffwechsel der Fische und die werden dadurch nicht nur langsamer, sondern stehen auch deutlich tiefer, als es noch von Juni bis September der Fall war.

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Aktuell habe ich an den Talsperren die Barsche und Zander auf 11 bis 13 Meter gefangen. Ganz schön tief möchte man meinen. Wenn man aber bedenkt dass diese künstlich geschaffenen Seen im Mittel rund 25 Meter tiefe aufweisen, gar nicht so viel.

Wer auf mehr als 10 m Erfolgreich angeln will ist mit der Spinnrute bestens beraten. Gummifische, die auf einem Bleikopf montiert werden, erreichen sicher den Grund und geben bei Gewichten von 14 bis 18gr. genügend Rückmeldung an die Schnur, um immer sicher zu sein, wann der Kopf des Köders, nach einem Sprung am Boden aufsetzt.

So lassen sich Zanderkanten und tiefe Barschplateaus sehr effektiv in Bodennähe oder gar direkt am Boden nach beißlustigen Fischen absuchen. Versuchen Sie es. Es lohnt sich.

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Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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