Stromzander in Aktion!

Nirgends werden aktuell so viele und vor allem große Zander von den Petrijüngern erbeutet, wie an der malerischen Elbe!

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Immer im Juni herrscht hier die größte Frequenz an Fangmeldungen.
Im Sommer ebbt dieser Strom an Fängen etwas ab, bis er ab Herbst und zum Winter hin, bis auf wenige Einzelfische hin, völlig verebbt.
Woran liegt dieses, alljährlich zu beobachtende Phänomen?

Dazu sollte man sich vor Augen führen, dass der Einstand der Glasaugen der Hauptstrom ist.
Und zwar ganzjährig.

Nur sind die Zander jetzt, im gerade warm gewordenen Wasser, richtig auf Betriebstemperatur und daher viel in Bewegung. Sie ziehen umher und lassen sich von Prallströmungen treiben, die sie in die Buhnen drücken. Deshalb tauchen sie regelmäßig in Buhnen, Hafeneinfahrten und Rückwirbeln auf. Genau dort sind sie für uns Angler anwerfbar und reagieren natürlich auch auf den Köder, der sich an diesen Plätzen perfekt präsentieren lässt.

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Zum Herbst, wenn sich alles wieder abkühlt, hört das auf und die Zander verlassen ihre Einstände im Strom nur noch selten und bei hohen Pegeln. Und da sich im Strom der Spinnköder nicht langsam genug anbieten lässt, als dass er für den Zander ein lohnenswertes Ziel darstellt, werden auch kaum welche gefangen.

Deswegen ist jetzt die beste Zeit, um in den großen Strömen zu fischen. Meine Gäste bei den Seminaren und Guidings, meine Freunde und ich haben in den letzten zwei Wochen jedenfalls sehr gut gefangen.

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Petri Heil dass es bei Euch auch klappt!

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

Kommentare (2)

  1. Dennis Krause 29. Juni 2014 @ 21:59

    Ist es denn nicht so das der zander aufgrund seines wechselwarmen stoffwechsels bei fallenden wassertemperaturen sich in ruhigere bereiche ( tiefe ruhige buhnen, hafen etc.) Zurückzieht um mit seinen energien zu hsushalten?
    Lg

    Antworten
  2. Sebastian Hänel 1. Juli 2014 @ 22:42

    Hallo Dennis. Dies ist die allgemeine Meinung. Wenn dem so sei, müssten dann die Fänge im Winter am besten sein. Sind sie aber nicht. Stromfische wie Forellen und auch Zander benötigen im Strom keine Energie, da sie nicht gegen den Strom andrücken müssen, sondern im Gegenteil. Von ihm gezogen werden. Hydrodynamik.
    Die Natur funktionier nach dem Zugprinzip. Zum Verständis schau die bitte diese mehrteilige Doku an. Wo auch Forellen und ihr Verhalten im Strom vorkommen. http://www.youtube.com/watch?v=Fg0yiwZLlCY

    Antworten

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