Sommer – Sonne – Angeln!

Für viele hat die Urlaubszeit begonnen. Endlich Zeit für Familie, tolle Ausflüge und natürlich: Angeln!

Doch ob diese Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, hängt viel von der aktuellen Laune der Fische und die darauf angepasste Technik ab.

Wer es auf pfeilschnelle Rapfen abgesehen hat, ist in allen größeren Flüssen und an manchen Seen, gut damit bedient, sich diesen kampfstarken Fischen zu widmen. Rapfen gehörten zu den Weißfischen, leben aber nach dem Jungfischatadium räuberisch. Das heißt, sie reagieren auf Kunstköder. Besonders gut jetzt im Sommer, wo ihr Energielevel hoch und ihr Jagdtrieb entsprechend hoch ist. Spritzige Oberflächenköder, die frech und flott präsentiert werden, können hier viele atemberaubende Bisse produzieren. Ab und an knallt auch einer auf den auf Zander angebotenen Gummifisch am Grund.

Diese sind im Sommer ebenfalls sehr aktiv, da sie warmes Wasser mögen und ab 20 Grad ihre Hochform erreichen. Je nach Trübung des Gewässers sind die lichtempfindlichen Glasaugen am besten nachts zu fangen. Das gilt besonders für Seen. Oft ist Durchhalten gefragt, wenn oft kommen sie erst spät in der Nacht in Rage. Aber zum Glück sind warme Sommernächte ideal dafür.

Wer es ruhig und friedlich angehen will, der ist im Sommer mit einem Ansitz auf scheue Schleien sehr gut bedient. In so mancher flachen Bucht, wühlen die grünen Schönheiten, nun gern den Grund nach Fressbarem Kleinzeug um. Wer die Geduld mitbringt, sich an die Fersen ihrer Fressrouten zu heften und ihnen ein kleines Rotwurmbündel in den Weg legt, kann sich über malerische Fische freuen.

Zu jedem dieser anglerischen Anregungen zum Sommer, muss allerdings das Gewässer passen. Nicht überall sind spritzige Rapfen, lichtscheue Zander und argwöhnische Schleien zu finden. Aber vielleicht gibt der aktuelle Urlaubsort ja das passende her. Petri Heil.

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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