Raus ins Dunkle

Aktuell sind die Tage so kurz, dass uns kaum Zeit zum Angeln bleibt. Wer nur nach der Arbeit los kann, findet gar keine Möglichkeit, außer den Wochenenden, mal schnell noch zum Spot zu fahren, um die Spinnrute zu schwingen. Denn es ist bereits dunkel.
Und genau das ist aktuell alles andere als schlimm. Denn erst im Finstern kommen, besonders die Zander, erst in Fresslaune.

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Besonders in den Flüssen und Kanälen verhält es sich so, dass aufgrund von fehlender Tiefe und zunehmender Aufklarung im winterlich kalten Wasser, viel mehr Licht einfällt und den Grund erreicht. Zander sind lichtscheu und stellen dabei am Tage ihre Aktivität und damit auch die Fressgewohnheiten ein. Erst im Schutze der Dunkelheit beginnen sie zu ziehen und werden dann auch wieder auf unsere Köder neugierig.

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Also ist es in dieser Phase an allen recht flachen Gewässern wir Kanälen und kleinen Flüssen sogar notwendig, es in den Nachtstunden zu versuchen.
Die Taktiken sind die gleichen wie am Tag. Sollten sie ein Gewässer im Sinn haben, an denen es Laternen gibt, dann suchen sie diese auf. Dann fischt es sich nicht nur entspannter, sondern auch die Fische nehmen in solchen Bereichen einen besseren Kontrast zum Köder war, wenn die dunkle Modellen verwenden. Auch wenn es anfangs etwas ungewohnt erscheint im dunklen mit der Spinnrute loszuziehen. Die Umgewöhnung erfolgt rasch und für ein/zwei Stunden nach Feierabend lohnt der Versuch allemal.

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Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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