Kühle Tage, tiefe Räuber

Der Heiße und vor allem trockene Sommer 2018 hat besondere die Stauseen des Landes schwer gezeichnet.

Den Fischen hat dies allerdings nichts ausgemacht.
Nun werden nicht nur die Nächte immer länger, sondern auch die Tage immer kühler. Die Raubfische stellen sich in den Seen von daher wieder knapp über Grund an tieferen Plätzen ein, wo sie sich prima mit Gummifisch am Bleikopf befischen lassen.

Besonders die Zander, die ja als lichtscheu gelten, verlassen das Freiwasser und parken am Tage in ihrer passiven Phase an Strukturen dicht am Grund ab, die oft zwischen 7 und 11m Tiefe liegen. Wer zu seinem jeweiligen Gewässer und dessen aktueller Trübung die richtigen Tiefenlinien kennt, an den sich die Fische einstellen, der hat gute Chancen auf einen schönen Fisch.

Auch die Barsche, die den Sommer über in kleinen Gruppen durchs Freiwasser gesteift sind, ballen sich nun und stellen sich an bestimmten Strukturen, dicht über Grund ein. In der Regel immer um die zwei Meter flacher als Meister Glaßauge. Wer sich die passenden Stellen erarbeitet, kann mitunter mit kapitalen Stachelrittern rechnen.

Das beste Mittel ist und bleibt der Gummifisch am Bleikopf, da man mit ihm alle bodennahen Strukturen, zu denen sich unsere Fische nun wieder vermehrt orientieren bestens erreicht und effektiv befischen kann.

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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