Jetzt oder nie!

Die ersten beiden Wochen im Juni zählen nicht nur in den großen Flüssen zur besten Zeit, um große Zander vom Ufer aus zu fangen. Besonders in den sonst schwierigen Talsperren mit ihren mächtigen Wassersäulen ist jetzt Zanderalarm. Und zwar vom Ufer aus.

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Jetzt stehen die ruhigen Glasaugen nämlich noch flach und fressen aufgrund steigender Wassertemperaturen öfter als sonst im Jahr. Der Umschwung auf hohen Stoffwechsel muss schließlich auch ernährt sein. Je nach Trübung und Tiefen-Niveau zwei bis sechs Meter. Bleiköpfe von acht bis zwölf Gramm an zehn Zentimeter langen Gummiködern, die etwas spritziger in der Aktion sind, haben sich am besten bewährt und werden von den Zandern gern als kleiner Happen zwischendurch genommen.

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Besonders die Einläufe und alle Landzungen, deren seitliche Kanten anwerfbar sind, zählen zu den Spots, an denen es rockt. Diese sind spätestens ab Juli wieder völlig Zanderleer, da sich die Fische ins Freiwasser ziehen und dann pelagisch leben. Besonders die Großen!
Also seid wachsam und fischt jetzt Stellen mit diesem Charakter in Euch bekannten Stauseen ab. Dabei werdet Ihr hoffentlich, genau wie ich, die ein oder andere unerwartet stachelige Überraschung erleben.

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Extra Tipp: Bei niedrigem Pegel lassen sich die besten Juni-Plätze wie Landzungen sehr leicht lokalisieren und im Juni bei Vollstau angehen.

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Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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