Jetzt auf Barsch!

Der Hochsommer gilt für viele Raubfischangler als eine sauere Gurken Zeit. Zu unrecht! Das „Wo“ und „Wie“ ist jetzt im Sommer entscheidend – dann werdet Ihr auch erfolgreich sein!

An den großen Talsperren und anderen Seen ist jetzt die Zeit der Dämmerung entscheidend. Große Barschtrupps drücken dann die Brut nach oben und wer flach fischt, kann in dieser Zeit richtige Sternstunden beim Barschangeln erleben. Kürzlich erlebten dies mein Kollege Philipp Feist und ich auf der mächtigen Bleilochtalsoerre im östlichen Thüringen.

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An einer alten Unterwasserbrücke klopften wir zunächst in Gummiködern den Boden der Übergänge ab. Kein Biss. Dann wechselte ich auf einen Wobbler. (illex Spuirrel SP) und schon kamen die Bisse.

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Dabei sogar eine wahre Barschmaschine, die auf die 40 Zentimeter zuging. Einfach traumhaft. Es folgten weitere Fische und hätten wir nicht flach und aggressiv geführt, so wären wir wahrscheinlich Schneider geblieben, da wir dann einfach unter den Fischen durchgeangelt hätten.

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Selbst wenn das Echolot mehr als 20 Meter Tiefe anzeigt, lassen sich die Barsche in ihrer aktiven Fressphase abends und am Morgen am besten im oberen Drittel der Wassersäule fangen. Ein Phänomen, welches nur jetzt im Hochsommer auftritt. Denn ab Herbst gehen sie wieder in die Tiefe… Aber dazu mehr, wenn es soweit ist. Dickes Petri – Euer Sebastian!

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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