Herbstbeginn

Nun geht die Zeit wieder los, in der unsere Raubfische an den Stillgewässern wieder besonders gut an die Haken zu bekommen sind. Also Gerät scharf machen und los!

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Nach dem ersten Einbruch kühlerem Wetters mit windigen Phasen hatten sich die Gewässer um bis zu 10 grad abgekühlt. Dadurch sind auch die Raubfische, insbesondere die Zander einige Etagen nach unten gerutscht und leichter zu stellen.

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Besonders in den Talsperren und Stauseen stellen sie sich nun vermehrt wieder an den Strukturen am Grund ein und ziehen nicht mehr so sehr im Freiwasser umher, wie noch zu den Sommermonaten. Auf Tiefen von rund 9 Metern hatten wir sie am Tage oft gefunden und konnten sie mit dem Gummifisch, wie den Kaulis von Zanderkant.de am Bleikopf prima am Boden der Geässer befischen. Da Zander meist im Trupp zusammen stehen, ist ein Platz, an dem einer beißt, meist für weitere Fiche gut, da sich die Trupps langsam sammeln und größer werden. Im Sommer waren sie noch zu sehr verstreut und mehr Ausdauer von Nöten, sie zu finden.

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Ganz wichtig dabei ist es die aktuelle Fangtiefe ausfindig zu machen. Diese muss in jedem Gewässer neu gesucht werden, da sie stark variiert. Beeinflusst wird diese Tiefe vom Faktor Licht, oder präziser gesagt, wie viel Licht auf den Gewässergrund trifft. Das richtet sich nach Faktoren wie den aktuellen Sonnenstand, oder die Bewölkung. Natürlich auch wie trüb das Wasser ist.

Bei einer der letzten Touren mit Kollegen Philipp Feist hatten wir die Fische auf 9m am Rande eines alten Bachbettes ausfindig gemacht und diesen Platz vertikal sehr ausdauernd befischt. Zuerst konnte Philipp mit einem Großen Zander punkten. Wenig später Geschah es und ein weiterer Kapitaler Zander stieg auch bei mir mit einem brachialen Tock ein! Solche Szenen sind sehr selten und bei weitem nicht der Alltag auf dem Wasser – aber möglich wenn man die richtige Strategie zur richtigen Zeit zum Einsatz bringt.

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Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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