Friedfischspaß am Elbstrom

Die Elbe mit ihren vielen tollen Angelplätzen produziert aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte eine gigantische Biomasse.

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Daher vermehren sich besonders die Weißfischarten, Ukelei, Güster und Brasse extrem stark und bilden sehr dicke Bestände. Für Friedfischangler, die gern mit Stipp und Matchrute losziehen ist der trübe Strom also ein sehr lohnendes Anlaufziel.

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In so gut wie jeder Buhne sind die Fänge, nach etwas Anfüttern, gut und die Bissfrequenz kann sich sehen lassen. An der unberingten Kopfrute sind es meist Güstern von 15 bis 25 Zentimetern, die sich gern auf eine Made am 16er Einzelhaken stürzen und sehr kurzweiliges Angeln garantieren.

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Wer es allerdings auf die dicken Elbbrassen abgesehen hat, der sollte sich einen guten Platz nahe der Strömungskanten anfüttern und dann mit der Feederrute ansitzen. Als Montage hat sich ein Futterkörbchen bewähret an dessen Ende ein Pellet am Haar angeboten wird. Eine Made am Haken verfeinert den Brassenhappen.

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Auf einen Biss muss man da zwar etwas länger warten, da es erste eine gewisse Anlaufzeit benötigt, bis die Brassen am Futterplatz sind, doch dann stellt sich auch hier eine gute Bissfrequenz ein. Als Gerät dient eine weiche Feederrute die im bewegten Wasser des Flusses ordentlich Drillspaß liefert.

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Die Elbbrassen sind schon recht stattlich und in hohen Stückzahlen fangbar, wenn man seinen Angelplatz entsprechend präpariert hat.

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Nachfüttern sollte man immer mal etwas, aber allzu viel Futter ist in den fischreichen Buhnen meist nicht nötig. Viel Erfolg, falls Sie mal in den Genuss kommen an der Elbe zu fischen.

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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