Des Winters letzte Atemzüge

Der März zählt für mich jedes Jahr zur Übergangszeit vom kargen Winter zum alles neu belebenden Frühling. Die ersten milden und sonnigen Tage, die dieser Monat zu bieten hat, sind wohltuend und treiben jeden Naturliebhaber raus. Uns Angler natürlich ans Wasser.

In vielen Teilen des Landes ist der Zander sogar noch bis Ende März offen. So wie in Brandenburg und Teilen Mecklenburgs. Das ist aus meiner Sicht richtig, denn Unterwasser herrscht noch Winter. Wir Angler müssen uns daher bei der Methode und Köderwahl noch zügeln. Die Fische sind träge und daher hat sich eine besonders langsame Köderführung bewährt, die den ohnehin langsamen Zandern bessere Möglichkeiten bietet auf den Köder zu reagieren.

Das Drop-Shot-Rig mit Gummiködern um die 9cm, ist daher am besten dafür geeignet. Nutzt man als Haken einen Drilling, erhöht man die Bissverwertung enorm und mindert dabei massiv die Quote an im Drill verloren Fischen. Sollte man mal ausprobieren!

Bei starkem Sonnenlicht müssen im noch kalten Wasser trübe Gewässer her. Ideal ist, wenn noch der Schatten einen mächtigen Brücke ins Spiel kommt. Dann reagieren die lichtempfindlichen Zander auch sehr gut tagsüber auf den angebotenen Köder.

Die Freude über auch kleine Fänge ist nach dem kalten Winter besonders groß. Der März ist wechselhaft und schwierig. Sein Potenzial sollte aber jeder nach seinen Möglichkeiten nutzen.
Dickes Petri dafür – Ihr Sebastian Hänel

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH und CEO von Zanderkant.de. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen, einem gratis E-Mail-Videokurs und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

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