Wenn die Schnur auf die Rolle muss

Ein Gastbeitrag von Uwe Pinnau, 1. Vorsitzender des Deutschen Hechtangler-Clubs.

Jeder Angler kennt die Problematik am Saisonstart: Eine neue Schnur muss auf die Rolle. Viele Angler gehen dann in den Angelladen um dort neues Geflecht, oder Mono auf die Rolle spulen zu lassen. Das geht aber auch bequem zu Hause.

Wer geflochtene Schnur verwendet, kommt oft nicht umhin, etwas Monoschnur unterzufüttern. Zum einen, weil das Geflecht nicht auf der Spule durchdrehen soll und auch um die Kapazität der Spule etwas zu reduzieren und nicht endlos viel Geflochtenes aufspulen zu müssen. Oft kauft man ja auch nur Kleinspulen mit etwas mehr als 100 Meter geflochtener Schnur und braucht das Mono allein zum Füllen.

Wie weiß man aber nun, wann man genug Monoschnur aufgespult hat und dennoch die komplette Geflechtschnur auf die Spule passt? Bei vielen Rollen ist eine meist identische Ersatzspule beim Kauf mit dabei. Diese füllt man zunächst mit der geflochtenen Schnur, bis die 100 Meter-Spule komplett drauf ist, oder eben so viel Schnur wie man möchte. Dann einfach mittels eines Albrightknotens die gewünschte Monoschnur anknoten und auffüllen, bis die Spule voll ist. Dann die Spule gegen die Ersatzspule austauschen, die Schnur anknoten und unter Spannung die Schnur wieder auf die leere Spule aufspulen. Das Resultat ist eine sauber gefüllte Spule mit Mono als Füllschnur unten und der Geflochtenen darüber.

Es empfiehlt sich, die Rolle an das Handteil einer Rute zu schrauben und die Schur durch den ersten Ring laufen zu lassen. Die volle Spule kann man in den Rollenkarton zum Abwickeln legen. Mittels Handdruck und einem Läppchen kriegt man genug Druck und Spannung auf die neue Schnur.

Über den Autor

Daniel Große

Daniel Große ist Blogger für die FISCH & ANGEL. Im Auftrag der Messe Westfalenhallen Dortmund bloggt er zu Themen rund um die Messe, stellt Aussteller und das Rahmenprogramm vor und ist sozusagen der Hausmeister hier. Seine ersten Angel-Versuche unternahm Daniel im Kindesalter. Aus dem Schwarzen See in Flecken Zechlin (Mecklenburg-Vorpommern) holte er mit seiner Hand-Angel tatsächlich einige kleinere Fische heraus. Heute überlässt er das Angeln lieber Profis und lässt sich auf Rügen oder Kreta die jeweils heimischen Fische schmecken.

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