Dauerbrenner Hecht

Der Hecht ist nach wie vor einer der bekanntesten und beliebtesten Angelfische Deutschlands und hat schon so manchen Trend überlebt. Egal welche Fischart, oder Methode gerade angesagt war, so ganz aus der Mode war der Hecht nie. Er hatte und hat immer seine Liebhaber und ist ein Synonym für perfekte Konditionierung an seine Lebensweise.

Spezialisiert auf den Raubfisch hat sich der Deutsche Hechtangler-Club (DHC), der sich auch in diesem Jahr wieder auf der FISCH & ANGEL präsentiert. Unter dem Motto „Dauerbrenner Hecht“ zeigt der Club auf der Messe vom 31. Januar bis 5. Februar, mit welchen Methoden der Hecht geangelt werden kann. Die „old school“-Ansätze, aber auch die moderneren Praktiken würden dem Hechtangler hier ein weites Feld bieten, so der DHC.

Ein absoluter Experte für den Entenschnäbler ist Uwe Pinnau. Der Vorsitzende des DHC bereichert das Fachprogramm im Fischerei-Forum in diesem Jahr mit dem Vortrag „Hechtangeln mit dem Bioansatz“. Was sich dahinter verbirgt, erklärt er so: „Das Prädikat ‚Bio‘ ist in aller Munde und findet immer mehr Gehör. Auch beim Hechtangeln gibt es eine Art von Bioansatz. Während bei der Angelei mit Kunstködern Unmengen von Blei, Kunststoffen, Weichmachern, Gummi und anderen Chemikalien zum Einsatz kommen, findet die Angelei mit Naturköder, wie der Name schon sagt größtenteils mit vorhandener Biomasse statt. Das ebenfalls in geringen Mengen benötigte Blei wird immer wieder verwendet und landet nicht tonnenweise bei Abrissen im Wasser“, so Uwe Pinnau. Wie man dennoch ein großes Spektrum der Hechtangelei damit abdecken kann und welches Material sich gut dafür eignet, zeigt und erklärt er in diesem Vortrag.

Hechtangeln mit dem „Bioansatz“
Fischerei-Forum
Dienstag bis Donnerstag 16.15 Uhr und Freitag bis Sonntag 13.15 Uhr

Über den Autor

Daniel Große

Daniel Große ist Blogger für die FISCH & ANGEL. Im Auftrag der Messe Westfalenhallen Dortmund bloggt er zu Themen rund um die Messe, stellt Aussteller und das Rahmenprogramm vor und ist sozusagen der Hausmeister hier. Seine ersten Angel-Versuche unternahm Daniel im Kindesalter. Aus dem Schwarzen See in Flecken Zechlin (Mecklenburg-Vorpommern) holte er mit seiner Hand-Angel tatsächlich einige kleinere Fische heraus. Heute überlässt er das Angeln lieber Profis und lässt sich auf Rügen oder Kreta die jeweils heimischen Fische schmecken.

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