Bunte Holzköder von La Gatzo

Unter dem Namen La Gatzo betreibt Sebastian Lagatz seine Köder-Manufaktur. Ja, man kann wirklich von Manufaktur sprechen. Denn alles, was er verkauft, hat er ganz oft in den Händen gehalten. Seine Holz-Köder sind ausnahmslos Handarbeit.

„Es beginnt mit einfachen Holzstücken. Aus denen fräse ich die Fische heraus und bearbeite sie entsprechend, bis die gewünschte Form entsteht“, erzählt der Oranienburger. Danach werden die Köder mit bis zu sieben Schichten Epoxidharz lackiert, mit Airbrush und/oder Holographie-Folie versehen. Erhältlich sind die Köder von 11 bis 25 Zentimetern und so sehr gut geeignet für Hechte, Barsche, Zander. Aber auch Heilbutt und Barrakudas reagieren auf die Köder, berichten seine Kunden. Im Sortiment sind schnell und langsam sinkende Jerkbaits, aber auch schwimmende Ausführungen. Auch mit Tail, also einem Schwänzchen versehen gibt es seine Holzköder.

Ein Vorteil der hohen Verarbeitungsqualität ist die Langlebigkeit: Auch nach 60 bis 100 Bissen von Hecht & Co. sehen die Köder immer noch gut aus – dieser Fakt und der hohe Handarbeits-Anteil rechtfertigt die Preise, die zwischen 25 und 45 Euro liegen.

Sprecht mit Sebastian in Halle 3A, der passionierte Angler, der seit frühen Kindesjahren schon die Rute auswirft, erzählt Euch gern mehr dazu.

Über den Autor

Daniel Große

Daniel Große ist Blogger für die FISCH & ANGEL. Im Auftrag der Messe Westfalenhallen Dortmund bloggt er zu Themen rund um die Messe, stellt Aussteller und das Rahmenprogramm vor und ist sozusagen der Hausmeister hier. Seine ersten Angel-Versuche unternahm Daniel im Kindesalter. Aus dem Schwarzen See in Flecken Zechlin (Mecklenburg-Vorpommern) holte er mit seiner Hand-Angel tatsächlich einige kleinere Fische heraus. Heute überlässt er das Angeln lieber Profis und lässt sich auf Rügen oder Kreta die jeweils heimischen Fische schmecken.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*