Barsch Marsch!

Der Sommer ist für viele Spinnfischer die Zeit der wilden Barsche. Die Stachelritter sind im warmen Wasser sehr aktiv und mögen flott geführte Köder. Besonders zur Morgen und Abenddämmerung entstehen an vielen Seen nicht selten wahre Barschjagten, wo ganze Trupps kleine Brutfische im flachen Wasser oder auch unter der Oberfläche des Freiwassers aufmischen.

Jetzt kann alles durch die Fluten gejiggt, gepoppt, gekurbelt werden, was die trickreichen Köderboxen hergeben.

Oft erfolgen die Bisse sehr rabiat und sollte mal ein Anhieb daneben gehen, sind die gestreiften Jäger nicht verlegen darum, die vermeintliche Beute entschlossen zu verfolgen und mehrmals zuzuschlagen. Ich bin immer wieder verwundert, wie gut auch große Barsche auf kleinste Köder reagieren. Sogar besser als auf manch reichhaltigeren Happen.

Zum späten Nachmittag, wenn die Fische noch tiefer stehen, sind es kleine Gummifische von 5 bis 9cm, die ordentlich einstecken müssen. Nähert sich die Sonne dem Horizont spielt sich alles eine Etage höher ab und es ist Zeit die Oberflächenköder auszupacken.

Wenn alles stimmt und sich die flotten Jäger unter der Oberfläche zeigen, geht jetzt richtiges Spaßangeln mit Bissen auf Sicht los. Das schmatzen beim attackieren des spritzig geführten Poppers oder Stickbaits ist nicht zu überhören. Oft wird dem Köder so oft hinter geschmatzt, bis einer der Haken greift und der Tanz am leichten Gerät beginnt.

 

 

Mitunter rupfen dann schöne Exemplare über 30cm die spritzigen Stickbaits von der Oberfläche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Juli, besonders nach einem heißen Tag, ist mit die beste Zeit um beim Barschangeln richtig Gas zu geben. Also ran an die Stachelträger.

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

Kommentare (1)

  1. Schöner Artikel mit tollen Bilder. Danke :-)

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