Aal light

Jetzt beginnt wieder die Zeit der lauen Aalnächte. Dieses Jahr schon etwas früher. Denn ab 10 Grad Wassertemperatur beginnen die Aale mit dem Ziehen und das heißt: Fressen!

_DSC0406

Natürlich sind sie dabei noch nicht so temperamentvoll wie im Sommer. Was uns dazu zwingt, leichteste Montagen und Happen anzubieten. Posenangeln auf Aal ist wohl das leichteste was geht. Wer dazu einen Waggler mit Durchlaufblei verwendet, fischt leichter als mit anderen Montagen. Ein mit einem gr. vorbebleiter 4 gr. Waggler, am 3 gr. Durchlaufblei wirkt da Wunder. So eingestellt, dass der Haken am Grund und nur die Spitze der Pose aus dem Wasser ragt, schöpft selbst der vorsichtigste Aal keinen Verdacht und kann ohne Widerstände abziehen. Bedeutet für uns – weniger Fehlbisse!

Aufmacher

Auch der dicke Taumwurm ist im April ein zu fetter Happen. Daher schwören Freunde und ich auf leichte Kost via kleinen Würmern, die als duftspendendes Bündelchen an einem Haken der Größe 6 oder 8 präsentiert werden.

_DSC1351

Weit draußen muss die leichte Montage auch nicht angeboten werden. Ein entspannter Pendelwurf genügt oftmals schon, um auf der nächtlichen Zugrute der Schlängler zu landen. Dann steht einer Aalnacht im April, mit spannenden Bissen wohl nichts mehr im Weg.

Auf laue, bissreiche Aalnächte im April!

Über den Autor

Sebastian Hänel

Sebastian Hänel ist Redaktionsmitarbeiter bei den Fachmagazinen FISCH & FANG und DER RAUBFISCH. 1984 im beschaulichen Westerzgebirge geboren, kam Sebastian mit 12 Jahren zum Angeln. Heute gibt der gelernte Forstwirt in spannenden Vorträgen auf Fachmessen und Seminaren Einblicke in seine Welt des Zanderangelns. Im Blog der FISCH & ANGEL schreibt Sebastian über seine Praxiserfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*